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26.06.2018

Anpfiff im Berliner Kleingarten

Alle vier Jahre lassen die Bundesregierung und der Bundesverband
Deutscher Gartenfreunde e. V. (BDG) die Kleingärtner zur Meisterschaft
antreten. Bei der Besichtigung der 20 Finalisten im gesamten Bundesgebiet
überprüft eine siebenköpfige Jury genau, ob die Anlagen auch wirklich halten,
was sie versprechen. Gestutzte Hecken und polierte Gartenzwerge
beeindrucken sie aber nicht, was zählt sind ökologische, städtebauliche und
soziale Leistungen. Das Motto in diesem Jahr lautet: „Kleine Gärten – bunte
Vielfalt“.
Im KGV „Am Kienberg“ muss niemand allein gärtnern: Die Arbeitsgruppe
„Gartenfachberatung“ sammelt fleißig Wissen über alle Fragen rund ums
Gärtnern und gibt dieses gern weiter. Wer mag, kann auch individuelle
Termine mit den Experten vereinbaren. Auch Nicht-Gärtnern können am
Kienberg viel lernen: Stolze 406 Obst- und Wildobstgehölze werden auf
einem eigenen Lehrpfad erläutert – besser lässt sich kaum begreifen, was
Vielfalt bedeutet. Die Kleingartenanlage wurde zudem als Teil der
Internationalen Gartenschau einem breiten Publikum aus dem In- und
Ausland bekannt.

Besichtigungstermin
Donnerstag, 28.06.2018
16.00 – 18.00 Uhr: KGV „Am Kienberg“ e.V., Joachim-Ringelnatz-Str. 32 –
36, 12683 Berlin

BDG-Kontakt vor Ort: Thomas Wagner, mobil: 0179 704 71 57

Alle Informationen zum Bundeswettbewerb erhalten Sie unter
http://www.kleingarten-bund.de/de/veranstaltungen/bundeswettbewerb/

Der Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau“ ist Deutschlands
wichtigster Ideenwettbewerb zur urbanen Gartenkultur – und eine Art
deutsche Meisterschaft der 14.000 Kleingärtnervereine. Der Wettbewerb
wurde 1951 ins Leben gerufen, um besondere städtebauliche, ökologische,
gartenkulturelle und soziale Leistungen zu würdigen, mit denen
Kleingärtnervereine über die Grenzen der Gartenanlage hinaus positive
Impulse in das Wohnumfeld senden. Für die Endrunde qualifiziert sind die
Gewinner der Landesvorauswahlen.

1806_BDG_BWB_PM_Berlin.pdf